Großartig!!!

Man glaubt es kaum, aber morgen ist der Urlaub und die Langweile hier vorbei. Zumindest, wenn man der Zeitung glaubt.

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Wir werden also morgen früh zur Uni stapfen, um unsere Studiengebühren zu bezahlen, bevor ich mich dann 18Uhr Abends zu meinen ersten beiden Stunden Uni in Kampala begebe. Auf meinem Stundenplan stehen dieses Semester: Afrikanische Literatur, Orale Literatur, Entwicklungsphilosophie und Afrikanische Philosophie. Klingt wenig für das deutsche Studentenohr. Sind aber 24 Semesterwochenstunden (Stunden Uni pro Woche), weil man hier eine Verantstaltung mehrmals in der Woche hat. Entwicklungsphilosophie z.B. habe ich 6! mal in der Woche. Na hoffentlich gefällts mir…

 

Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen, worum es in dem Streik der Dozenten überhaupt ging. Eigentlich ganz einfach. Natürlich um Geld und Mittel. Offensichtlich versickern die Studiengebühren, die die privaten Studenten zahlen irgendwo im Angestelltendschungel und kommen nicht in den Uniräumen an. Das heißt es gibt zuwenig Bücher, Computer und besonders für die praktischen Fächer wie Chemie keine Forschungsmaterialien. Die Geisteswissenschaften wiederum haben kein Geld um auch (Feld-)Forschung betreiben zu können. Außerdem meinen die Dozenten, sie bekämen zu wenig Gehalt, was ich aber nicht einschätzen kann. Darüber hinaus wurden die jetzigen Gehälter der Dozenten aus dem Topf bezahlt, der eigentlich dafür da war, ihnen später ihre Pensionen zu bezahlen- fanden sie wohl auch nicht so lustig. Nachdem den Dozenten erstmal angedroht wurde, dass sie alle entlassen und ihre Stellen neu ausgeschrieben werden

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(das Bild stammt von Auseinandersetzungen auf einem Markt, in die die Polizei gewaltsam eingegriffen und 5 Leute angeschossen und noch mehr verprügelt hat.) wurden ihnen nun alle geforderten Mittel zugestanden. Ein hoch auf das politische Engagement. Hoffentlich versickert dieses Geld nicht auch wieder irgendwo zwischendrin.

~ von Sine am 17 Februar, 2008.

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